hatschi  
 
  kreatives 21.06.2018 19:43 (UTC)
   
 

Mein Hund Sex (Kurzgeschichte)

Üblicherweise nennt jeder seinen Hund "Waldi", "Dino" oder sonstwie. Ich nenne meinen "Sex".
Nun ja, Sex ist ein Name, der einen in Schwierigkeiten bringen kann. Eines Abends ging ich mit Sex im Park spazieren, und er lief mir weg. Ich habe meinen Hund die ganze Nacht gesucht. Da kam ein Polizeiwagen angefahren, und die Polizisten fragten mich, was ich denn morgens um 4 Uhr im Park mache. Ich antwortete: "Ich suche Sex."
Meine Gerichtsverhandlung findet nächsten Donnerstag statt.
Eines Tages ging ich zur Stadtverwaltung um Sex anzumelden. Der Schalterbeamte fragte mich was ich wolle. Ich antwortete ihm, daß ich eine Erlaubnis für Sex wolle, und daß ich Sex seit meinem zweiten Lebensjahr hätte.
Der Beamte antwortete: "Wow, Sie müssen aber ein strammer Bursche gewesen sein!"
Als ich mich entschied zu heiraten teilte ich dem Priester mit, daß ich Sex während der Heirat dabei haben wolle. Er empfiehl mir, damit doch bis nach der Heirat zu warten.
Ich entgegnete: "Aber Sex spielte mein ganzes Leben lang eine große Rolle, und mein ganzes Leben dreht sich um Sex."
Er sagte, daß er diesen Teil meines Privatlebens gar nicht hören wolle, und daß er uns unter diesen Umständen nicht in seiner Kirche trauen könne. Daraufhin erzählte ich ihm, daß sich auch die anderen Hochzeitsgäste freuen würden, wenn Sex in der Kirche wäre.
Am folgenden Tag wurden wir vom Friedensrichter getraut und meine Familie wurde exkommuniziert. Meine Frau und ich nahmen den Hund mit in die Flitterwochen. Als ich mich an der Rezeption des Hotels anmeldete sagte ich dem Empfangschef, daß ich einen Raum für meine Frau und mich wolle und einen Extra-Raum für Sex.
Der Empfangschef erzählte mir, daß jeder Raum des Hotels für Sex geeignet sei.
Ich entgegnete: "Verstehen Sie doch: Sex hält mich die ganze Nacht wach!"
"Ja", meinte er, "mich auch!"
Während der Scheidung stritten meine Frau und ich um das Sorgerecht für Sex. Ich sagte: "Euer Ehren, ich hatte Sex schon vor der Heirat."
Der Richter antwortete: "Ich auch."
Und als ich ihm erzählte, daß Sex mich seit der Heirat nicht mehr so interessiert hätte, anwortete er: "Mich auch nicht!"
So, ich wurde also ins Gefängnis geworfen, heiratete, ließ mich scheiden und hatte auch sonst mit dem Hund mehr Ärger, als ich mir je hätte vorstellen können. Dies ist der Grund, warum ich letztendlich beim Psychiater gelandet bin.
Er fragte mich: "Was ist denn Ihr Problem?"
Ich antwortete: "Sex hat mich und mein Leben verlassen. Es ist, als ob ich meinen besten Freund verloren hätte, und ich fühle mich so alleine."
Der Psychiater antwortete: "Schauen Sie, mein Herr, Sie und ich wissen daß Sex nicht der beste Freund eines Mannes ist.
Also KAUFEN SIE SICH EINEN HUND!!!"

(Anmerkung: Sie haben doch wohl nicht damit gerechnet, hier ECHTEN Sex zu finden?!!)

FAMILIENGEBURTSTAG

Sie saß vor ihrem Spiegel. Voller Geduld fädelte sie eine perlmutfarbene Angelsehne durch ein winziges Nadelör. Sofort beim ersten Versuch glückte ihr dieses Unterfangen. Mit einem euphorischen Blick legte sie die Nadel beiseite. Einen kurzen Moment zweifelte sie und hielt inne. Ihr Körper wippte apathisch, und verzweifelt rang sie nach Luft. Tränen ronnen über ihr versteinertes Gesicht. Als sie sich erhob, verließ eine verzogene Fratze den Spiegel. Schattenhaft ging sie die Treppe hinab in das festlich hergerichtete Wohnzimmer. Auf dem Tisch stand eine Torte. Buntgestreifte Kerzen brannten auf ihr und das Wachs lief auf den roten Zuckerguss, welcher die Buchstaben "Happy Birthday" ergaben. Sie besah sich die friedlichen Körper ihrer familie. Sie lagen herzförmig aufgebahrt in den weichen Fasern des blutgetränkten Teppichs. "Warum schaust du mich denn so an, Papa?" , drang es mit bebender Stimme zwischen ihren wohlgeformten Lippen hervor. Sie ging zu ihm. Alles, was man hörte, war ihr rasselnder Atem und Fatschgeräusche ihrer Schritte. Sie stach ihm zweich Holzschirmchen, welche noch zuvor im liebevoll zubereiteten Punsch ihrer Mutter wippten, in dessen blutunterlaufene Augen. "Happy Birthday to me", flüsterte sie entzückt. Sie gab den ausgeweideten Leichen noch einen Abschiedskuss auf deren blau angeschwollene Lippen. "Ich liebe euch, nun wird alles gut!" Wieder strömten Tränen über ihr Gesicht. Sie ging zurück in ihr Zimmer, genauso schattenhast, wie sie gekommen war.                                                                                                                

Das menschliche Gesicht nahm im Spiegel abermals fratzenartige Züge an. Sie griff zu ihrem Schminkkästchen und richtete sich festlich her, kämmte sorgfältig ihr pechschwarzes Haar und gluckste auf, als sie ihr weißes, ebenes Gesicht im Spiegel betrachtete. Die Fratze grinste hönisch aus dem Spiegel heraus. dann griff sie zu der vorbereiteten Nadel. Stich für Stich verzog sich ihr Gesicht immer grausamer. Die Fratze im Spiegel gellte auf vor Lachen. Der Frieden kam und fast vergessen war die Grausamkeit der Welt. Ihre Lider waren blutverschmiert und angeschwollen. Eine letzte Träne kämpfte sich zwischen den zugenähten Augen hervor in die Freiheit. Es war die erste Träne, welche sie vor Freude vergoss. Voller Genüsslichkeit zerschnitt sie den faden und legte die Nadel beiseite. Sie seufzte:"Nun muss ich nie wieder weinen, nie wieder."Sie seufzte so leise, es war kaum hörbar. Blut tropfte auf ihr weißes Kleidchen und ließ es fröhlich gepunktet aussehen.

Auf einmal tropft der Regen auf dein Gesicht. Du erwachst aus deinen Träumen und ohne dass du es bemerkst, fließen Tränen aus deinen leeren Augen.

 

                                                                                J.      

   

Die dicken Kinder von Landau

Der dicke Guido ist traurig.
Er versucht sich die Zähne zu putzen, kann aber seinen Mund nicht finden, weil ihm die Speckfalten auf der Stirn immer in die Augen rutschen. Er muss sich sputen. Schliesslich fängt er heute in einer neuen Klasse an. Vielleicht sind die neuen Kameraden ja freundlicher. Und tatsächlich, als Guido keuchend und schwitzend den Schulbus erreicht, ruft man ihm schon von weitem zu:
"Hau ab, du fette Sau."

Zur gleichen Zeit auf dem Pausenhof der Landauer Realschule.
Petra, Guidos unglaublich dicke Schwester rutscht auf der Mayonaise aus, die sie sich auf ihr Schulbrot gekippt hat. Sofort eilen zwölf Studienräte herbei und helfen dem korpulenten Mädchen aus dem Krater, den sie in den Asphalt geschlagen hat.
Petras beste Freundin kommt und tröstet sie:
"Na, du fette Sau, bist du wieder hingefallen ?"
Petra nickt nur und merkt im Gespräch gar nicht, dass man ihr schon wieder Pudding in die Haare geschmiert hat.

Währenddessen steigt Ronnie, der unbeschreiblich dicke Hausmeistersohn von seinen beiden Fahrrädern ab. Das ist für die anderen Kinder immer wieder wie Zauberei, weil man nicht sehen kann, dass Ronnie überhaupt auf einem Fahrrad sitzt.
Ronnie ist mit Abstand das fetteste Kind von ganz Landau. Heute ist Ronnie betrübt, er hatte sich extra Fett absaugen lassen und die ganze Sache von seinem Taschengeld bezahlt, aber er wiegt immer noch 250 Kilo.
Ronnie hat sich verspätet. So schnell er kann, läuft er zum Schulgebäude. Nach einer Viertelstunde hat Ronnie die 20 Meter zur Schultreppe überbrückt, dann lässt er sich festhaken. Gerade als Ronnie mit einem Kran ins Klassenzimmer gehoben wird, passiert etwas Schreckliches...

Kurz bevor der Lastkran Ronnie auf seinem Klassensofa absetzen kann, platzt Ronnies Hose. Durch die acht Billig-Jeans, die Ronnies Mutter zusammennähen musste, zieht sich ein Riss. Wie ein Sturzbach aus blassem Fett und Orangenhaut, quillt Ronnies gigantischer Hintern aus dem Hosenkasten. Inständig hofft Ronnie, dass seine Klassenkameraden die Situation nicht ausnutzen, um ihn zu demütigen. Und tats6auml;chlich fällt kein böses Wort,
da sich alle Kinder erbrechen.

Unterdessen holt ein Schwertransporter die dicke Petra von der Schule ab.
Petra durfte früher gehen, da sie heute Geburtstag hat.
Auf der Ladefläche stellt Petra erstaunt fest, dass ihre Schultasche fehlt.
Erleichtert findet sie den Ranzen in einer Bauchfalte.
He, was ist das denn ? Da steckt ja eine Geburtstagskarte. Die ist bestimmt von ihrer besten Freundin Doris. Wie nett. Doris schreibt:
Liebe Petra, herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Geburtstag,
du fette Sau!

Zur Beruhigung greift Petra in ihren zeltgrossen Vesperbeutel und trinkt erstmal zwei Eimer Mayonaise.

Derweil hat Petras Bruder, der unglaublich dicke Guido, Turnunterricht. Keuchend h6auml;ngt er am Reck und versucht einen Überschwung. Wie immer feuern ihn die Kameraden nach Kr6auml;ften an
"Lass doch los, du fette Sau!".
Dabei machen sich die Kinder einen harmlosen Spass und bewerfen Guido mit Holzkeulen und Medizinbällen.
Auch Sportpädagoge Böttcher wirft begeistert mit.
Da gibt das Reck nach.

Gerade als Sportpädagoge Böttcher mit einem Hockeyschläger scherzhaft auf Guidos Kopf einschlägt, bricht das Reck durch den Hallenboden.
Mit weit über 200 km/h, rast der weinerliche Junge schreiend in Richtung Heizungskeller. Sportlehrer Böttcher reagiert geistesgegenwärtig. Schnell beugt er sich runter und ruft besorgt:
"Guido, hast du dir weh getan, du fette Sau!?"

Währenddessen feiert Petra, Guidos unfassbar dicke Schwester, ihren zwölften Geburtstag.
Gerade hat sie ihren vierzigsten Cremestrudel verputzt - da kommt ein Kühlwagen vorgefahren!
Die Geschenke sind da! Nachdem Petra die Schweinehälften ausgepackt hat, gibts noch eine echte Überraschung von Vati. Petra bekommt endlich ihren eigenen Mayonaise-Tank!

Derweil sucht Ronnie, der unübertroffen dicke Hausmeistersohn, Trost bei seinem Vertrauenslehrer Walter Schoeoep. Herr Schoeoep kennt die Sorgen und Nöte seines übergewichtigen Schützlings zur Genüge.
Mit verständnisvoller Miene, bittet er Ronnie ins Zimmer:
"Ah, Ronnie, Komm rein und setz dich, du fette Sau!

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Die dicke Petra ist glücklich. Seitdem sie auf Halbfett-Mayonaise umgestiegen ist, hat sie schon tüchtig abgenommen.
Jetzt wiegt sie nur noch 285 Kilo und fühlt sich wie neugeboren.

Heute Abend ist Schulball. Extra für diesen Abend hat sich Petra aus vier Oberbetten ein freches Miniröckchen genäht, das ihre Figur voll zur Geltung bringt.
Der Abend verläuft für Petra wie im Traum. Bei der Damenwahl schnappt sie sich Benny Bertram, den süssesten Jungen der ganzen Schule. Und ohne die Schreie des 58 Kilo Knaben so recht wahrzunehmen, presst sie ihn eng an sich und versinkt im Kuschelblues.

Als die Musik abbricht, hält sie nur noch ein zuckendes, sabberndes Bündel im Arm.
Und während das Ding, das einmal Benny hiess, mit schweren Trümmerbruechen in den Notarztwagen geschoben wird, wird Petra auf die Bühne gebeten.
Sie kann es nicht fassen. Sollte sie dieses Jahr zur Miss Landau gewählt werden?? Tatsächlich, die Jury überreicht ihr einen Pokal...
Aber ach, es ist nicht die Wahl zur Miss Landau, sondern der Preis für die fetteste Sau, die je gelebt hat.
Da passiert etwas Ungeheuerliches...

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Der dicke Guido ist erschüttert. Die Stadt hat seine Eltern zur Zahlung von 230.000 DM verurteilt.
Angeblich für Strassenausbesserungsarbeiten rund um Landau, die Guido erforderlich gemacht haben soll.
Seine Eltern haben ihn daraufhin auf halbe Ration gesetzt, und umgehend vier der acht Kühlschränke aus Guidos Zimmer geräumt.
Der Junge ist verzweifelt. Bis auf drei Eimer Mayonaise und ein paar Stückchen "Biskin" zum tunken, hat er an diesem Morgen kaum etwas im Magen.

Ausgerechnet heute. Wo er doch aktiv gegen den menschenverachtenden Atommülltransport demonstrieren will, der an diesem Tag auch durch Landau rollt.
Der Gedanke, dass seine Kinder eines Tages nur noch verstrahlte Mayonaise trinken können macht Guido zornig. Egal, Hunger oder nicht, er muss handeln.

Als der mörderische "Castor" anrollt, ist Landau wie ausgestorben. Alle haben sich feige in den Häusern verschanzt. Alle? Nein,
drei zu allem entschlossene Kinder legen sich todesmutig auf die Gleise. Guido, Petra und Ronnie bilden ein Massiv. Der Lokführer ist ausser sich:
" Umdrehen - drei fette Säue voraus!" Aber es ist zu spät, die Lok hat sich in Guidos Bauchwulst verfangen.
Dann essen die drei den "Castor" ratzeputz auf.
Ganz Landau feiert. Doch der Triumph hat seinen Preis. Bei dem Versuch, die drei Helden auf den Schultern durch Landau zu tragen, verlieren 200 Menschen ihr Leben.

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Ronnie, der über jedes vernünftige Mass dicke Hausmeistersohn, erwacht aus einem Alptraum.
Schweissgebadet schreckt er hoch. Das heisst, er möchte gerne, aber 280 Kilo blass-teigiger Fettmasse machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Nach drei Minuten harter Arbeit ist Ronnie schliesslich hochgeschreckt.

War das eine schreckliche Nacht...
Ronnie hat geträumt, dass ihn seine Schulkameraden auf einem riesigen Podest festgebunden und auf dem Pausenhof zur Schau gestellt hätten. Motto:
Sommerparty - Fette Sau open air!

Während die gesamte Landauer Unterprima, Graffities auf Ronnies wandhohe Schenkel sprühte, tollten die Jüngeren übermütig auf seiner Wampe und spielten Völkerball.
In Ronnies Bauchnabel hatte man Wasser gekippt und so für die ganz Kleinen eine Art Kinderbecken errichtet.
An einem anderen Ende von Ronnie schlossen die Erwachsenen Wetten darüber ab, wie lange die Plauze zittert, wenn man tüchtig davorhaut.

Ganz Landau war auf den Beinen, um das fetteste Ding der Welt zu bestaunen. Es war einfach furchtbar. Und gerade als Ronnie über seinen verückten Traum schmunzelt, ruft sein Vater einigen Arbeitern zu, dass man den Jungen jetzt abschnallen könne, das Gemeindefest sei zuende.

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Der dicke Guido mag nicht mehr leben. Seine Eltern sind einverstanden. Auch sein Psychotherapeut hatte Guido angeraten, sich endlich das goldenen Kilo zu setzen.

Jetzt sucht Guido Kinder, die mitmachen wollen. Seine Schwester Petra ist schnell überredet. Und auch Ronnie, der unfassbar dicke Hausmeistersohn, ist mit von der Partie. Abgemacht!
Fröhlich ziehen die drei zum Landauer Marktplatz, um dort in aller Ruhe zu platzen.
Um dem Ganzen ein wenig nachzuhelfen, haben sich die drei Naschkatzen mit allem eingedeckt, was Kinder mollig macht. Ganz Landau ist mal wieder auf den Beinen, um das Spektakel zu verfolgen.

Um kurz vor drei liegt Petra mit 20 Eimern Mayonaise vorn. Sie wiegt jetzt weit über 800 Kilo und steht kurz vor dem Knall. Aber auch Ronnie und Guido liegen nicht schlecht im Rennen.
Ronnies Vater feuert seinen Jungen liebevoll an:
"Nun
platz doch endlich, du fette Sau!"
Ronnie nickt beflissen und schiebt 14 Tafeln Palmin-Bratfett ein. Kann er Petra noch einholen? Nein, um Punkt drei machts Bumm und Petra platzt. Kurz danach detonieren auch Ronnie und Guido. Die ganze Region feiert. Landau ist stolz auf seine weltberühmten platzenden Kinder.

 

                       

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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